Mercedes-Benz Intelligent Drive

Intelligent Light System

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Das adaptive Scheinwerfersystem passt sich mit fünf Lichtfunktionen den Wetter-, Licht- und Fahrbedingungen automatisch an und sorgt dank besserer Sicht für mehr Sicherheit.

Das optional erhältliche Intelligent Light System von Mercedes-Benz ist ein adaptives Scheinwerfersystem, das sich den Wetter-, Licht- und Fahrbedingungen automatisch anpasst. Bei problematischen Wetterverhältnissen sowie in den Abend- und Nachtstunden sorgt es für mehr Sicht und somit für ein Plus an Sicherheit.

Das Intelligent Light System beinhaltet variabel steuerbare Scheinwerfer mit fünf Funktionen: Landstraßenlicht und zweistufiges Autobahnlicht (beide gekoppelt mit Bi-Xenon-Scheinwerfern), erweitertes Nebellicht, Abbiegelicht und Kurvenlicht.
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Scheinwerfer, die mitdenken.

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Vertiefende Informationen

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Nach der Produktion der Bilder und Filme können sich Änderungen ergeben haben.

Mitte 2006 präsentiert Mercedes-Benz in der E-Klasse eine lichttechnische Weltpremiere: das Intelligent Light System.

 

Seine insgesamt fünf verschiedenen Lichtfunktionen, die auf typische Fahr- und Wettersituationen abgestimmt sind, bieten dem Autofahrer ein deutliches Plus an Wahrnehmungssicherheit – ein wichtiger Beitrag zur Unfallvermeidung und zur Verringerung des hohen Unfallrisikos bei Nachtfahrten. Das Intelligent Light System ist kombiniert mit den auf Wunsch lieferbaren Bi-Xenon-Scheinwerfern und dürfte mit seinen fünf Funktionen den derzeit höchsten Stand der Lichttechnik darstellen.

 

Technik: Drehbare Walzen in den Bi-Xenon-Modulen


Zwei seitlich schwenkbare Bi-Xenon-Module in den Scheinwerfergehäusen der E-Klasse sind die Kernstücke des Intelligent Light System. Wie bisher arbeiten sie nach dem Prinzip des Projektionsscheinwerfers, der das Licht durch eine Linsenoptik bündelt. Für die neuen adaptiven Scheinwerfer muss das Licht jedoch präzise gelenkt werden, um die verschiedenen Lichtverteilungen zu erreichen. Dafür sorgt bei den Scheinwerfern der E-Klasse eine per Elektromotor drehbare Walze, die den Lichtverlauf beeinflusst. So lassen sich die unterschiedlichen Lichtfunktionen durch genau berechnete und fest programmierte Walzenpositionen einstellen – auch für den Linksverkehr.

 


Die fünf Lichtfunktionen sind:

 

- Das heller und weiträumiger leuchtende Landstraßenlicht ersetzt das bisherige Abblendlicht

 

- Das Autobahnlicht bietet in zwei Stufen bis zu 60 % mehr Sicht

 

- Das erweiterte Nebellicht unterstützt die Nebelscheinwerfer bei ihrer Hauptaufgabe, Licht breit zu streuen und es so zu verteilen, dass vor allem die Randbereiche ausgeleuchtet werden

 

- Die Funktion „Erweitertes Nebellicht“ wird automatisch aktiviert, sobald die Nebelschlussleuchte eingeschaltet ist und die Geschwindigkeit nicht höher als 70 km/h ist

 

- Oberhalb von 100 km/h schaltet sich das erweiterte Nebellicht automatisch wieder aus

 

Das Abbiegelicht feierte 2004 in den Mercedes-Modellen der C-, CLS- und SLK-Klasse Premiere. In der E-Klasse gehört es ab Mitte 2006 zu den Lichtfunktionen des Intelligent Light System und erhöht durch das Zusammenspiel der Bi-Xenon-Scheinwerfer mit den Nebelscheinwerfern im Stoßfänger die Sicherheit an Kreuzungen und in engen Kurven. Wenn die Hauptscheinwerfer leuchten, schaltet sich das Abbiegelicht automatisch zu, wenn der Autofahrer unterhalb von 40 km/h den Blinker betätigt oder das Lenkrad einschlägt. Abblend- und Nebelscheinwerfer leuchten dann den Bereich seitlich vor dem Fahrzeug im Winkel von bis zu 65° etwa 30 m weit aus. Überdies ist das Abbiegelicht auch bei langsamer Kurvenfahrt bis 40 km/h aktiv, sodass der Autofahrer den Straßenverlauf besser erkennen kann.

 

Das aktive Kurvenlicht, das Mercedes-Benz Anfang 2003 erstmals in der E-Klasse anbot, verbessert die Fahrbahnausleuchtung in Kurven um bis zu 90 %. Oder anders ausgedrückt: In einer lang gezogenen Kurve mit 190 m Radius sieht der Autofahrer dank aktivem Kurvenlicht 25 m weiter als mit dem herkömmlichen Abblendlicht. Das aktive Kurvenlicht arbeitet sowohl in der Abblendlicht- als auch in der Fernlichtfunktion. Das elektronische Steuergerät des Kurvenlichts ist in das Datennetzwerk der E-Klasse integriert und erhält auf diese Weise stets aktuelle Informationen über Lenkwinkel, Gierrate und Fahrgeschwindigkeit. 

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